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Fachaustausch zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen

© Nickolay Khoroshkov - Fotolia.com
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Vor knapp zehn Jahre haben Sozialwissenschaftler erstmals die Möglichkeiten für eine weniger störende, aber dennoch sichere Kennzeichnung von Windenergieanlagen untersucht. Die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung (BNK) hat 2015 Eingang in die Gesetzgebung gefunden und technische Lösungen wurden vorangebracht.

Wie ist der Sachstand aktuell: Welche Systeme gibt es derzeit am Markt, welche sind anerkannt? Wie unterscheiden sich die einzelnen Systeme und was kosten sie? Welche Praxiserfahrungen wurden in Nord- und Ostdeutschland gesammelt? Wie sieht der Rechtsrahmen allgemein aus? Verpflichtung - ja oder nein? Wie vergibt die Bundesnetzagentur derzeit Frequenzen, wie gestaltet sich das Antragsverfahren im Detail? Gibt es Forschungen zu der Frage, wie sich die Einstellungen der Bürger durch die BNK verändern? Wie geht es zukünftig weiter?

Diese und andere Fragen wurden bei dem halbtägigen Fachaustausch am 14.11.2017 in Schwerin in drei Plenumsrunden intensiv diskutiert. Fachliche Inputs von Experten aus Windenergieunternehmen, von Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung gaben Einblick, welche Erfahrungen mit der BNK gemacht wurden und welche Entwicklungen die Zukunft bringen wird.

Eine zusammenfassende Ergebnisbroschüre zum Stand des Wissens zur BNK liegt zum Download vor. Es können kostenfreie Leseexemplare in der Geschäftsstelle der FA Wind nachgefragt werden.