10 bis 20 Prozent Kostensenkung der EEG-Vergütung für Windenergie möglich

28.03.2014

Neue Studie von Agora Energiewende zur Weiterentwicklung des Referenzertragsmodells und Anpassung der Vergütungshöhe erschienen

Eine neue Studie von Agora Energiewende zur Vergütung von Windenergieanlagen an Land über das Referenzertragsmodell stellt dar, dass die Kosten der Windenergie an Land weiter gesenkt werden können. Der notwendige kontinuierliche Bau neuer Anlagen wird dabei weiter gesichert.
Laut der Studie wird für Windenergieanlagen an Land eine Vergütung zwischen 5,2 Cent je Kilowattstunde an sehr guten Küstenstandorten und 8,9 Cent je Kilowattstunde im Binnenland vorgesehen. Die Vergütungshöhe zwischen den Standortqualitäten verläuft linear.
Küstenstandorte weisen damit ab 2015 das Potential einer Vergütungsabsenkung von ca. 20 Prozent gegenüber den Werten von 2013 auf. Im Binnenland mit mittleren Windqualitäten müsste die Absenkung mit 10 Prozent entsprechend geringer sein, um den Windenergieausbau in der Mitte und im Süden Deutschlands nicht zum Erliegen zu bringen.

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