1.000 MW mit Zuschlag in Betrieb

19.12.2019

Mitte Dezember waren die ersten 1.000 MW Windenergieleistung mit Förderzusage aus der Ausschreibung am Netz.

Zwischen Mai 2017 und Oktober 2019 fanden zwölf Gebotstermine für Windenergie an Land statt, in denen 715 Zuschläge für insgesamt 6.500 MW Leistung vergeben wurden. Davon sind mittlerweile 1.001 MW, installiert in 299 Anlagen, in Betrieb. Die meisten Neuanlagen davon stehen in Niedersachsen (72 WEA, 247 MW), gefolgt von Brandenburg (52 WEA, 177 MW) und Nordrhein-Westfalen (43 WEA, 138 MW).

Innerhalb des ersten Ausschreibungsjahr ging von der bezuschlagten Leistung 17 MW in Betrieb. 2018 wurden weitere 214 MW mit Zuschlag realisiert. In diesem Jahr waren am 16. Dezember 771 MW installiert und damit insgesamt 1.001 MW Leistung aus der Ausschreibung realisiert.

Die höchste Realisierungsquote zeigt sich für die Gebotstermine Februar 2018, aus der 43 Prozent bzw. 303 MW der bezuschlagten Anlagenleistung ans Netz ging und Mai 2018, wovon 41 Prozent bzw. 246 MW der Zuschlagsmenge bis dato in Betrieb genommen wurde.

Die durchschnittliche Zeitspanne von der Genehmigung bis zur Inbetriebnahme der Windturbinen liegt bei 20,4 Monaten – und dauerte rund neun Monate länger als bei Anlagen, die in den Jahren 2014 bis 2018 noch ohne Ausschreibungsbeteiligung ans Netz gingen. Von der Zuschlagserteilung bis zur ersten Stromerzeugung der Anlagen vergingen im Mittel 15,3 Monate.

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