13. Windauktion leicht überzeichnet

12.01.2020

Nach acht unterzeichneten Auktionen in Folge gab es im Dezember wieder Wettbewerb.

Nach acht unterzeichneten Auktionen in Folge wurde am 1. Dezember 2019 erstmals wieder das ausgeschriebene Volumen (500 MW) überboten: Insgesamt 685 MW Windenergieleistung für potenzielle Anlagenstandorte in zwölf Bundesländern wurden offeriert. 

Die meiste bezuschlagte Leistung erhielten Windenergieprojekte in Brandenburg (174 MW), gefolgt von Niedersachsen (73,3 MW) und Nordrhein-Westfalen (72,6 MW). Südlich des Netzengpasses (»Mainlinie«) waren elf Windenergieanlagen bzw. 8,5 Prozent aller bezuschlagten Anlagen erfolgreich.
Im Netzausbaugebiet wurden 97 MW Leistung bezuschlagt – knapp ein Fünftel der insgesamt erfolgreichen Leistungsmenge. Die Sonderkonditionen für Bürgerenergiegesellschaften wurden in acht Geboten (60 MW) beansprucht.

Von den 129 erfolgreichen Windenergieanlagen stammen die meisten von Vestas (50 WEA), gefolgt von Nordex (30 WEA) und Enercon mit 22 Windturbinen. Der häufigste Anlagentyp in dieser Runde ist die V126 von Vestas, von der 18 Anlagen bezuschlagt wurden.
In den sechs im Jahr 2019 durchgeführten Auktionen konnte mangels ausreichender Gebote lediglich die Hälfte (1.847 MW) des kumulierten Ausschreibungsvolumens (3.675 MW) vergeben werden.

Weitere Informationen:

Service-Rubrik

Windenergierelevante Informationen aus den Bundesländern