4. Ausschreibungsrunde Onshore-Wind

09.03.2018

Ergebnispapier der FA Wind analysiert die aktuellen Zahlen.

In der Ausschreibung am 1. Februar 2018 gab es deutlich weniger Wettbewerb als in den drei Runden des Vorjahres. Die Gebotsmenge wurde 1,4-fach überzeichnet. Durchgesetzt haben sich in der vierten Auktion, zu der nur Gebote für bereits genehmigte Windenergieanlagen (WEA) zugelassen waren, insbesondere Anlagen in Niedersachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Über 60 Prozent der Zuschläge gingen in diese vier Länder. Erstmals war auch ein Gebot aus Baden-Württemberg erfolgreich. Im Netzausbaugebiet wurde - wie schon in der zweiten und dritten Runde – die Zuschlagsobergrenze wiederum nicht ausgeschöpft.

214 Windturbinen mit zusammen 709 MW Leistung erhielten in der Februar-Ausschreibung eine Förderzusage. 70 Prozent dieser Anlagen stammen von Vestas (78 WEA) und Enercon (70 WEA). Der erfolgreichste Anlagentyp war Vestas V126, von der 33 Exemplare im Februar einen Zuschlag erhielten.

Die kumulierte Betrachtung der bisherigen Runden zeigt weiterhin eine starke Konzentration der Förderzusagen im Norden Deutschlands. Auch wenn in der vierten Runde ein Fünftel der Anlagen südlich der Mainlinie bezuschlagt wurden, liegt dort der Anteil aller bislang erfolgreichen Windprojekten (944 WEA) bei lediglich acht Prozent.

Weitere Informationen:

FA Wind (2018): Analyse der 4. Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land

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