"Beflügelt und frustriert" zugleich

10.09.2018

Zentrale Erkenntnisse und Diskussionspunkte aus dem Beteiligungs-Workshop sind nun in einem Ergebnispapier nachzulesen.

Dass es ein Patentrezept für gute Beteiligung nicht gibt und nie geben kann, war vermutlich die wichtigste Erkenntnis aus zwei Tagen intensiver Arbeit: Nicht die technisch-funktionale Verfahrensausgestaltung nach einem gelernten Schema ist entscheidend für das Gelingen, sondern das feinfühlige Arbeiten mit so genannten Kontextfaktoren. Erst wenn die Geschichte vor Ort, Einstellungen, Stimmungen, Ängste von Betroffenen wahrgenommen und aufgegriffen werden, dann kann Partizipation wirksam werden und mehr erreichen als bloße Akzeptanz.

Dass alle beteiligten Akteure bei Windenergieplanungen gleichermaßen unsicher sind und auf ähnliche Problemlagen stoßen, diese Erfahrung würde "frustrieren und zugleich beflügeln", denn nur gemeinsam - Projektierer, Regionalplaner, Kommunalvertreter und Bürger - könne die Energiewende getragen werden.

Der Workshop Gut beteiligt bei Windenergieplanungen!? hat am 23.-24. August in Kooperation mit der Servicestelle Windenergie der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) in Erfurt stattgefunden.

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