Februar-Auktion wiederum unterzeichnet

16.03.2020

Nach zuletzt leichter Überzeichnung im Dezember wurde am 1. Februar das Ausschreibungsvolumen erneut deutlich unterboten.

Die mittlerweile 14. Auktion für Windenergieanlagen an Land am 1. Februar 2020 war wiederum von Unterzeichnung geprägt: Auf das ausgeschriebene Volumen (900 MW) wurden lediglich 527 MW Windenergieleistung für Standorte in zehn verschiedenen Bundesländern offeriert.

Die meiste bezuschlagte Leistung stammte aus Schleswig-Holstein (103 MW), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (97 MW) und Brandenburg (60 MW). Südlich der Mainlinie waren 23 Windturbinen erfolgreich, was 19 Prozent aller bezuschlagten Anlagen dieser Ausschreibungsrunde entspricht.

In das Netzausbaugebiet gingen 18 Zuschläge mit zusammen 118 MW Leistung. Sonderkonditionen für Bürgerenergiegesellschaften wurden lediglich in einem Gebot (5,3 MW) beansprucht.

Nahezu jede zweite der 123 erfolgreichen Windenergieanlagen stammt von Vestas (57 WEA), gefolgt von Enercon (22 WEA), GE (19 WEA) sowie 15 Nordex-Anlagen. Der häufigste Modelltyp in dieser Runde ist die V150 von Vestas, mit 28 bezuschlagten Anlagen.

In den 14 bislang durchgeführten Ausschreibungsrunden wurden 2.043 Anlagen (7.532 MW) bezuschlagt. Mitte März 2020 waren davon 440 Anlagen (1.468 MW) am Netz.

Weitere Informationen

Service-Rubrik

Windenergierelevante Informationen aus den Bundesländern