Gebotshöchstwert für 2018 festgesetzt

29.11.2017

Bundesnetzagentur legt den Höchstwert bei Ausschreibungen für Wind an Land im Jahr 2018 auf 6,30 Cent pro Kilowattstunde fest.

Das EEG 2017 sieht vor, dass ab dem Jahr 2018 der Gebotshöchstwert zu einem Ausschreibungstermin aus dem Durchschnitt der jeweils höchsten bezuschlagten Gebotswerte in den vorangegangenen Ausschreibungsrunden zzgl. acht Prozent ermittelt wird (§ 36b Abs. 2 EEG 2017). Für den Gebotstermin 1. Februar 2018 ergäbe sich daraus ein Gebotslimit von 5,00 ct/kWh bezogen auf den Referenzstandort. Zum Vergleich: im Jahr 2017 lag der Höchstwert bei 7,00 ct/kWh.

Die Bundesnetzagentur hat ermittelt, dass der sich ergebende Höchstwert von 5,00 Cent ct/kWh unterhalb der derzeitigen Gestehungskosten von Windstrom, die mit 5,6 ct/kWh angegeben werden, liegt. Daraufhin reagiert die Behörde, indem sie den Höchstpreis für die vier Ausschreibungsrunden im Jahr 2018 auf einheitlich 6,30 ct/kWh festsetzt. Nach Aussage der Bundesnetzagentur sei zu befürchten gewesen, dass bei einem zu niedrigen Höchstpreis im kommenden Jahr zu wenige Gebote abgegeben werden könnten, um das Ausschreibungsvolumen auszuschöpfen. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, erwartet, dass sich durch die Anhebung in den Ausschreibungen im Jahr 2018 „ein guter Wettbewerb einstellt“, da Preise geboten werden können, die „eine rentable Errichtung der Anlagen ermöglichen“.

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