Hinweise zu Bürgerenergie-Zuschlägen

10.04.2018

Bundesnetzagentur veröffentlicht Hinweispapier zur Zuordnung von Zuschlägen zu genehmigten Windenergieanlagen an Land.

Bürgerenergiegesellschaften, die im Rahmen der Ausschreibung einen Zuschlag für ein Gebot erhalten haben, das ohne eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Windenergieanlage abgegeben wurde, müssen bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) die Zuordnung des Zuschlags zu den dann genehmigten Windenergieanlagen beantragen. Erst nach erfolgreichem Durchlaufen dieses Zuordnungsverfahrens liegt ein wirksamer Zuschlag vor, der den Netzbetreiber nach Inbetriebnahme der Anlage zu Zahlungen nach dem EEG berechtigt und verpflichtet. Der Zuordnungsantrag ist zwei Monate nach der Erteilung der Genehmigung mittels des auf der Internetseite der BNetzA bereitgestellten Formulars zu stellen.

Die Behörde hat nun ein Hinweispapier veröffentlicht, das sich mit häufig gestellten Fragen zur Zuordnung von Zuschlägen zu Genehmigungen befasst.

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