Höhenbegrenzung von Windenergieanlagen

17.05.2018

FA Wind veröffentlicht Hintergrundpapier zu planerischem Umgang mit Höhenbegrenzungen.

Im Rahmen der Regional- und Bauleitplanung ist es möglich, eine maximale Höhe für Windenergieanlagen festzulegen. Eine Höhenbegrenzung ist grundsätzlich gerechtfertigt, wenn sie zum Schutz gewichtiger Rechtsgüter notwendig ist, der Windenergienutzung im Plangebiet aber gleichzeitig substanziell Raum verschafft wird. Dies beinhaltet die Maßgabe einer wirtschaftlichen Nutzung der Windenergie auf den dafür ausgewiesenen Flächen. Diese kann jedoch durch eine Höhenbegrenzung in Frage gestellt werden. Im geltenden Ausschreibungsverfahren sind höhere Anlagen in der Regel im Vorteil, da diese die Kilowattstunde Strom vielfach zum günstigsten Preis anbieten können. Die Chancen mit kleineren Anlagen ebenfalls einen Zuschlag zu erhalten, sind deutlich geringer. Dies schließt Höhenbegrenzungen zwar nicht kategorisch aus, für den Plangeber steigt aber in der Folge die Darlegungslast in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit der Windenergienutzung am vorgesehenen Standort.

Mit dem Hintergrundpapier arbeitet die FA Wind die rechtlichen Hintergründe auf und skizziert die Zulässigkeit von Höhenbegrenzungen auch vor dem geltenden Ausschreibungsregime.

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