Marktexpertise zum Repowering in Deutschland

19.05.2014

Die HSH Nordbank hat eine Expertenbefragung zum Thema Repowering durchgeführt.

Nach Angaben von 40 Unternehmen, mehrheitlich Projektentwicklern, werden in den kommenden Jahren Windenergieanlagen mit einer Leistung von ca. 300 MW jährlich abgebaut und jeweils durch Neuanlagen mit einer Kapazität von ca. 600-800 MW ersetzt. Dabei wird eine Verdreifachung des Ertrags durch längere Laufzeiten erwartet. Die größten Repowering-Potentiale befinden sich in Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
Die meisten Hemmnisse für Repowering-Projekte werden im Widerstand der Anwohner gesehen. Gründe dafür sind die deutlich höheren Masten, schlechte Erfahrungen mit bestehenden Windparks oder wenig Transparenz bei der Planung und Realisierung. Daneben wird die Erfüllung von Umweltschutzbelangen als Herausforderung benannt. Auch werden die Kapazitäten der vorhandenen Leitungen als nicht ausreichend angesehen.
Der Wegfall des Repowering-Bonus in der Neuauflage des EEG 2014 wird hingegen laut der Studie wenig Einfluss auf die Repowering-Tätigkeit haben.

Weiterführende Informationen:

 

Service-Rubrik

Windenergierelevante Informationen aus den Bundesländern