Mecklenburg-Vorpommern erzeugt fast zwei Drittel seines Stroms aus erneuerbaren Energien

04.09.2014

61 Prozent der 2013 erzeugten Elektrizität stammten aus Wind, Sonne und Biogas. Windenergie lieferte dabei ein Drittel des Stroms.

Nach Angaben des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern stieg im vergangenen Jahr die Stromerzeugung aus Photovoltaik-Anlagen um 78 Prozent, die Erzeugung aus Windenergie um acht Prozent und die aus Biogas um sechs Prozent. Neu ans Netz angeschlossen wurden in Mecklenburg-Vorpommern 1.702 Solaranlagen, 89 Windräder und 32 Biogasanlagen. Die wichtigste Ökostromquelle des Landes ist dabei die Windenergie: fast 1.600 Windräder sorgten für knapp 3,7 Terawattstunden (TWh) Strom. Mit einem Anteil von 33 Prozent rangiert die Windenergie im Energieträgermix Mecklenburg-Vorpommerns damit noch vor der Steinkohle (28 Prozent).

Rein rechnerisch konnte das Bundesland seinen Strombedarf in 2013 nahezu vollständig aus Ökostrom decken. Bereits im Jahr 2012 deckten die Erneuerbaren mit sechs TWh rechnerisch 89 Prozent des landesweiten Stromverbrauchs, die Ökostrommenge ist seither nochmals um 16 Prozent gestiegen. In den vergangenen zehn Jahren ist die Stromproduktion in Mecklenburg-Vorpommern Dank des Erneuerbaren-Ausbaus stark gestiegen und liegt heute bei rund elf TWh. Das übersteigt den eigenen Strombedarf, der in 2012 bei etwa sieben TWh lag, um zwei Drittel.

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