Mecklenburg-Vorpommern gründet landeseigene Energieagentur

23.08.2016

Seit 1. August hat das Team um Geschäftsführer Gunnar Wobig die Arbeit in Stralsund aufgenommen.

Mit der feierlichen Eröffnung der neuen Landesenergie- und Klimaschutzagentur GmbH (LEKA) am 10. August hat nun Mecklenburg-Vorpommern die jahrelangen Bemühungen um die Gründung einer solchen Beratungsinstitution erfolgreich abgeschlossen.

Bereits bei Erstellung des Landesenergiekonzepts sei aus allen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen eine Agentur gefordert worden, erklärte Energieminister Christian Pegel. "Die LEKA wird Erstberatung bieten und Informationen zu anderen Beratungsstellen vorhalten, [...] Sie wird sich zunächst an Kommunen, aber auch an Unternehmen richten und Private in der Öffentlichkeitsarbeit mit einbeziehen."

Mit der direkten Anbindung an die Hochschule Stralsund erhofft sich die Landesregierung einen sicheren Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich von Erneuerbaren Energien und Klimaschutz. Die Energieagentur soll aber vor allem die Vermittlungsfunktion wahrnehmen: indem Unternehmen und Forschung zusammengebracht werden, verspricht sich die Landesregierung einen besseren Wissenstransfer in die Praxis.

Neben Stralsund wird es weitere Standorte der LEKA geben, so sollen zunächst Regionalbüros bei der LEEA in Neustrelitz sowie in Schwerin eingerichtet werden.

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