Nachhaltigkeitsbarometer veröffentlicht

17.11.2017

Studie belegt deutschlandweiten Konsens zur Energiewende.

Die Studie verdeutlicht eine breite Unterstützung der Energiewende, quer über alle Regionen, politischen Lager sowie Bildungs-, Einkommens- und Altersgruppen hinweg. So wird der Kohleausstieg bundesweit von einer breiten Mehrheit unterstützt – mehrheitlich auch in den Braunkohleländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen. Allerdings wird die Art und Wesse der Umsetzung der Energiewende als ungerecht und überwiegend von den kleinen Leuten getragen wahrgenommen. Gleichzeitig befürworten auch diejenigen eine Förderung der Energiewende, welche die Umsetzung als ungerecht und zu steigenden Strompreisen führend bewerten.

Drei Viertel der Bevölkerung befürworten den Ausbau der Windenergie oder stehen dem neutral gegenüber, ein Viertel lehnt den Windkraftausbau hingegen ab. Dabei halten es 85 Prozent für wichtig, dass sich die Menschen vor Ort frühzeitig am Planungsprozess für Windenergieanlagen beteiligen können. Letzteres bestätigen auch die jüngsten Umfrageergebnisse der FA Wind zu diesem Thema. 

Für das Nachhaltigkeitsbarometer wurden im Auftrag des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI, vormals Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) von Forsa deutschlandweit rund 7.500 Haushalte befragt und die Ergebnisse durch Fokusgruppen validiert. Die Studie ist Ergebnis einer Kooperation von RWI, IASS, der 100 prozent erneuerbar stiftung und der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft.

Der ausführliche Ergebnisbericht wird im Januar 2018 veröffentlicht.

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