Risikobewertung der Transpondertechnologie

26.09.2019

BMWi veröffentlicht Studie zur transponderbasierten bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung.

Mit dem Energiesammelgesetz 2018 (EnSaG) wird die bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) für alle Windenergieanlagen ab 1. Juli 2020 verpflichtend eingeführt. In dem Rahmen wurde auch die Zulassung der Transpondertechnologie festgelegt. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte infolge dessen eine Studie zur „Identifizierung und Bewertung der durch die Einführung der transponderbasierten bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (BNK) entstehenden flugbetrieblichen Risiken und Beschreibung von Risikominimierungsmaßnahmen“ in Auftrag gegeben.
Bisher sind luftverkehrsrechtlich nur Primär- und Passivradarsysteme zur Erfassung der Luftfahrzeuge für die BNK zugelassen. Damit die Transpondertechnologie genutzt werden kann, wird derzeit eine entsprechende Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen (AVV) abgestimmt. Zur Klärung letzter offener Fachfragen wurde im Vorfeld der AVV-Änderung dieses Gutachten erarbeitet. Untersucht wird darin, wie sich die Risiken für die Luftfahrt durch den Einsatz von transpondersignalbasierten BNK verändern und Empfehlungen für entsprechende risikominimierende Maßnahmen gegeben.

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