Typenunabhängige Genehmigung

18.07.2019

Am 01.07.2019 startete das Forschungsprojekt typenunabhängige Genehmigung für Windenergieanlagen.

Die FA Wind bearbeitet seit dem 01.07.2019 gemeinsam mit ihrer Kooperationspartnerin Stiftung Umweltenergierecht ein neues Projekt mit dem Titel: „Typenunabhängige Genehmigung für Windenergieanlagen – Bestandsaufnahme zu den Restriktionen für typenunabhängige Genehmigungen zur Erhöhung der Flexibilität beim Ausbau der Windenergie“.

Ziel des durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit Unterstützung der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz finanzierten, einjährigen Projekts ist es, Vor- und Nachteile einer typenunabhängigen Genehmigung für die Windenergiebranche aufzuarbeiten.

Im Rahmen des Projekts soll daher eine erste Bestandsaufnahme von fachlichen Hindernissen der Typenunabhängigkeit durch Befragung von Genehmigungsbehörden, Anlagenbetreibern/-projektierern und Anlagenherstellern stattfinden. Ferner beabsichtigt das Projekt, die rechtlichen Hindernisse, die sich im Zusammenhang mit einer typenunabhängigen Genehmigung für Windenergieanlagen stellen, aufzuarbeiten sowie zur Klärung derer einen wichtigen Beitrag zu leisten.

Zusätzlich wird zur Problemeinordnung der Rechtsrahmen für eine Typenänderung bei den bisherigen typenabhängigen Genehmigungen untersucht und aufgezeigt. Denn hierzu gibt es zum Teil divergierende Wertungen in der Rechtsprechung.

Letztlich soll das Projekt rechtlich und fachlich klären, wie eine typenunabhängige Genehmigung ausgestaltet sein könnte und wie eine Prüfung der Einhaltung der Genehmigungsvoraussetzungen erfolgen kann.

Kathrina Baur (T +49 30 64 494 60-68, baur[at]fa-wind.de) freut sich auf Informationen zum Thema und steht Ihnen gerne zur Beantwortung weiterer Fragen zum Projekt zur Verfügung.

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