WERAN legt Abschlussbericht vor

26.07.2019

Der Einfluss von WEA auf Radar und Funkeinrichtungen ist neu vermessen.

Die Projektpartner des Forschungsvorhabens WERAN „Wechselwirkung Windenergieanlagen und Radar/Navigation“, koordiniert von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PtB), haben in ihrem lange erwarteten Abschlussbericht die zentralen Ergebnisse vorgestellt. Ziel des Projektes war es, Kriterien und Rahmenbedingungen für den Planungsprozess von Windenergieanlagen (WEA) zu schaffen. dafür wurden umfangreiche Messungen mit speziell entwickelter Messtechnik durchgeführt.

Die Messergebnisse können jetzt für eine verlässliche Prognose des Einflusses von WEA auf das Nutzsignal und die physikalische Zielgröße der Radar- oder Funknavigationsanlage herangezogen werden. Dies wird als Notwendigkeit für eine juristisch belastbare Genehmigung angesehen.

Aufbauend auf dieses Vorhaben soll im Nachfolger-Projekt WERAN plus von den Forschungspartnern eine Simulationsmethode entwickelt werden, mit der eine verbesserte Prognose der Störwirkung von Windenergieanlagen insbesondere auf Doppler-Drehfunkfeuer möglich wird.

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