WWF Österreich gibt Handlungsempfehlungen für erfolgreiche Windenergieplanung

19.06.2014

In dem Bericht „Burgenland - ein Best Practice-Beispiel für ökologisch verträglichen Windkraft-Ausbau?“ werden die Erfolgsfaktoren für eine gelungene gemeinsame Umsetzung von Klimaschutz- und Naturschutzzielen dargestellt und Handlungsempfehlungen gegeben.

Aus Sicht des WWF Österreich zeigt der Windenergieausbau im Burgenland - einem ökologisch höchst sensiblen und touristisch bedeutsamen Gebiet - eine beispiellose Entwicklung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Daher wurden aus diesem Planungsprozess Handlungsempfehlungen abgeleitet, welche Akteuren in anderen Regionen zukünftig als Anleitung dienen können.
An erster Stelle wird dabei in dem Bericht Zielstrebigkeit der politischen Entscheidungsträger gefordert: klare politische Ziele und dafür erforderliche Maßnahmen sind im Planungsprozess zu benennen und Zeitpläne vorzulegen. Eine weitere entscheidende Rolle nimmt außerdem die Raumordnung ein. So ist eine gute naturschutzfachliche Planung im Landesentwicklungsprogramm Voraussetzung für eine verträgliche regionale Zonierung für Windparks. Die hohe Akzeptanz der Windenergie im Burgenland wird auf die gute und frühzeitige Information und Einbindung der Bevölkerung zurückgeführt. Im Burgenland wurden lokale Interessensvertreter, insbesondere Natur- und Vogelschutzverbände, von Anfang an über Arbeitskreise in die Entscheidungsprozesse eingebunden. Voraussetzung für ein konstruktives Zusammenarbeiten war dabei eine gute Datenlage über die Fauna des Burgenlandes.

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