Vogelschutz an Windenergieanlagen

09.04.2021

Neue Studie zeigt wirtschaftliche Aspekte ereignisbezogener Abschaltung auf.

Im Rahmen des FuE-Vorhabens „Anforderungen an technische Überwachungs- und Abschaltsysteme an WEA“ hat die ARSU GmbH zusammen mit dem 8.2 Ingenieurbüro Holzmüller im Auftrag des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende (KNE) ermittelt, in welchem Umfang Ertragseinbußen in der Stromproduktion durch den Einsatz von technischen Antikollisionssystemen zum Vogelschutz an Windenergieanlagen verursacht werden.

Die Studienergebnisse zeigen, dass im Durchschnitt jährliche Ertragseinbußen von 0,4 bis 2,3 Prozent pro Anlage zu erwarten sind. Im Vergleich dazu betragen die Ertragseinbußen in einem pauschalen Abschaltszenario über die gesamte Brutzeit durchschnittlich 28,6 Prozent pro Jahr.

Für die Berechnungen wurden − auf Grundlage von umfangreichen Tests des Kamerasystems IdentiFlight sowie einer Vielzahl an Raumnutzungsbeobachtungen − Flugaktivitätsszenarien für die Zielart Rotmilan entwickelt.

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