3. Fachaustausch zu Ansätzen für Beteiligung und Teilhabe an Windenergieprojekten

„Segel setzen. Bundesländer als Motor einer nachhaltigen Energiewende.“

  • 15. und 16. Januar 2019
  • am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS),
    Berliner Straße 130, 14467 Potsdam

Der Fachaustausch wurde gemeinsam vom Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und der Fachagentur Windenergie an Land veranstaltet und moderiert.

Der nichtöffentliche Workshop bot einen interaktiven Rahmen, um ausgewählte Themen zu Öffentlichkeitsbeteiligung und finanzieller Teilhabe intensiver zu beleuchten, Fragen der Teilnehmenden aufzugreifen und miteinander ins Gespräch zu kommen. An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien des Bundes und der Länder, der Landesenergieagenturen, Akteure aus dem Naturschutzes, der Windenergiebranche sowie Kommunen teil.

Die beiden Veranstaltungstage wurden mit Eröffnungsreden eingeleitet. Zu Beginn des ersten Tages reflektierte Prof. Dr Ortwin Renn (IASS) Beteiligung und Teilhabe als Dimensionen einer nachhaltigen Energiewende. Am Morgen des zweiten Tages präsentierte der Autor Mag. Christian Felber das Wirtschaftsmodell der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) im Kontext der Energiewende. Die Praxisrelevanz des Modells wurde anschließend anhand des nach GWÖ evaluierten Bürgerwindparks Grenzstrom Vindvedt erläutert.

Im Zentrum des Workshops standen mehrere Beteiligungsansätze aus den Bundesländern. Das Forum Energiedialog Baden-Württemberg und das Siegel „Faire Windparkplaner in Schleswig Holstein“ wurden jeweils in einem eigenen Programmpunkt präsentiert, von Akteuren kommentiert und in Tischgruppen diskutiert. In einem an das World-Café-Format angelehnten „Länder Café“ wurden Themen, Instrumente und Initiativen aus sechs weiteren Ländern vor und zu Diskussion gestellt.

Beschlossen wurde das Programm von zwei parallelen Foren. In Forum 1 wurde Naturschutz im Kontext von Akzeptanz und Beteiligung diskutiert. In Forum 2 wurde das Thema Flächensicherung und mögliche Alternativen zur gängigen Praxis reflektiert.

Ein Ergebnispapier wird derzeit erstellt.

Ansprechpartner

Frank Sondershaus

T +49 30 64 494 60-67
sondershaus[at]fa-wind.de