Fachagentur Windenergie
Newsletter der Fachagentur Windenergie an Land e.V.
01/2016 - Ausgabe Februar

Sehr geehrte Abonnentin,
sehr geehrter Abonnent,

wir freuen uns sehr, Sie mit unserem Newsletter über aktuelle Entwicklungen im Bereich Windenergie an Land informieren zu können.

In dieser Ausgabe lesen Sie folgende Beiträge:

Vorwort

Übersicht zu Windenergieerlassen der Länder

Leitfaden zur Regelenergie von WEA

Aktuelle Entscheidungen

Neuigkeiten unserer Mitglieder

In eigener Sache

Publikationen der FA Wind

Veranstaltungen der FA Wind

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

© Holger Bedurke, 2014

in jüngster Zeit stieß ich auf Artikel mit stark pointierten Überschriften wie etwa „Energiewende am Scheideweg“, „Nun auch Windkraft an Land ausgebremst“ und „Viel Wind – aber keine Netze“. Trotz der unterschiedlichen Titel hatten sie im Kern die gleichen Aussagen: Die Energiewende ist unumkehrbar, die Windenergie an Land ist die preiswerteste Lösung und Änderungen am Fördersystem dürfen nicht zu einem Fadenriss führen.

Eine am 8. Februar im Handelsblatt vorgestellte Studie von Roland Berger prognostiziert eine weiter stark ansteigende positive Entwicklung der Windenergie an Land in Europa mit hervorragenden Aussichten für die Beschäftigungsentwicklung (Verdopplung zwischen 2010 und 2020 auf 300.000 Arbeitsplätze). Gleichzeitig wird die Forderung aufgemacht, 150 Milliarden Euro in den Ausbau der europäischen Stromnetze zu investierten, um Mängel in der Netzinfrastruktur zu beheben und Versorgungssicherheit zu garantieren.

Laut Monatsbericht 1-2016 des Bundeswirtschaftsministeriums  bleibt die deutsche Wirtschaft auf Expansionskurs und die Energiewende Treiber von Innovationen. Die Potentiale des Windenergieausbaus in Deutschland und Europa sind hoch, zusätzlicher Bedarf an Strom wird in den Sektoren Mobilität und Wärme entstehen und die hohen Akzeptanzwerte für die Windenergie an Land in der Bevölkerung bieten eine solide Grundlage für deren weiteren Ausbau. Investoren werden auch zukünftig dort ihr Geld einsetzen, wo die Rahmenbedingungen das Risiko minimieren und die Rendite am erfolgversprechendsten ist.

Einen aktuellen Blick auf die Entwicklung des Ausbaus der Windenergie in Deutschland bietet unsere Analyse auf Basis des Anlagenregisters der Bundesnetzagentur. Sie finden darin die tabellarische und kartographische Darstellung der Genehmigungen und Inbetriebnahmen im Jahr 2015 in Deutschland.

Herausforderungen und Chancen, denen verantwortliche Akteure in ihrem Planungsalltag begegnen, werden in einer weiteren Publikation der FA Wind anhand von zwölf Kurzportraits kommunaler Windprojekte vorgestellt.

Zu guter Letzt gestatten Sie mir noch einen Hinweis: Am 27. und 28. Juni veranstaltet die FA Wind eine Fachkonferenz in Berlin. Merken Sie sich diesen Termin doch schon heute vor.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Ihr

Axel Tscherniak
Geschäftsführer

Übersicht zu Windenergieerlassen der Länder

Mittlerweile hat die Mehrzahl der Landesregierungen Windenergieerlasse oder vergleichbare windspezifische Leitfäden, Rundschreiben, Hinweise und Handreichungen erlassen. In der Regel wollen die Länder mit diesen Erlassen Einfluss auf die künftige Entwicklung der Windenergie nehmen. Gleichzeitig soll mit den Erlassen bei der Planung und Genehmigung der Anlagen eine einheitliche und effiziente Anwendung der gesetzlichen Vorschriften gewährleistet werden.

In einem Hintergrundpapier der Stiftung Umweltenergierecht werden die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Windenergieerlasse der Länder analysiert.

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Leitfaden zur Regelenergie von WEA

Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) haben einen „Leitfaden zur Präqualifikation von Windenergieanlagen zur Erbringung von Minutenreserveleistung im Rahmen einer Pilotphase“ veröffentlicht. Im Rahmen von einer mindestens zweijährigen Pilotphase sollen bis zum 31. Dezember 2017 offene Fragen im Bezug zur Minutenreserveleistung durch Windenergieanlagen (WEA) geklärt werden.

Der Leitfaden stellt die Anforderungen zur Teilnahme an der Pilotphase dar. Auf Grundlage der gesammelten Erkenntnisse sowie betrieblicher Notwendigkeiten können diese jedoch während dieser Phase jederzeit von den ÜNB angepasst werden. Am Ende der Pilotphase sollen Präqualifikationsbedingungen für WEA zur Erbringung von Minutenreserveleistung feststehen, die eine hinreichend genaue Regelung und eine Eingliederung in das europäische Netz ermöglichen.

Link zum Leitfaden

Aktuelle Entscheidungen

© BillionPhotos.com - Fotolia.com

Im Rundbrief Windenergie und Recht finden Sie verständliche Besprechungen von aktuellen Entscheidungen zum Thema Windenergie. Für den Rundbrief wählt ein Team aus Juristen und Planern die relevantesten Entscheidungen der letzten Monate aus, fasst sie nachvollziehbar zusammen und stellt sie im Kontext der bereits ergangenen Rechtsprechung dar. Damit will die FA Wind insbesondere der kommunalen Planungspraxis, den Naturschutzverbänden, den Unternehmen aus der Windenergiebranche und interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in der Rechtsprechung geben.

Die erste Ausgabe des Rundbriefs enthält neben zwei wichtigen Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster zu Rechtsbehelfen im Umweltrecht auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Umsetzung der UVP-Richtlinie und der Industrieemissions-Richtlinie. Zudem werden drei Entscheidungen zum Planungsrecht besprochen.

Wenn Sie den Rundbrief zukünftig weiterhin erhalten möchten, können Sie sich hier anmelden.

Anmeldung zum Rundbrief
Link zum Rundbrief

OVG Koblenz: Deutscher Wetterdienst scheitert mit Klage gegen Landkreis

Wie schon das Verwaltungsgericht (VG) Trier (Urteil vom 23. März 2015 – 6 K 869/14.TR) wies das Oberverwaltungsgericht (OVG) Koblenz in seinem Urteil vom 13. Januar 2016 (8 A 10535/15.OVG) die Klage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gegen die Genehmigung von drei Windenergieanlagen (WEA) zurück. Hintergrund des Rechtsstreits ist die Genehmigung der WEA in einer Entfernung von rund 11 Kilometern zu einer Wetterradarstation des DWD im Landkreis Bitburg-Prüm. Der DWD machte geltend, dass die Funktionsfähigkeit der Wetterradarstation durch die WEA gestört würde, sodass es zu fehlerhaften Unwetterwarnungen kommen könnte.

Das OVG wies zunächst die Auffassung des DWD zurück, dass ihm ein gerichtlich nur eingeschränkt überprüfbarer Beurteilungsspielraum zukomme. Dies gelte sowohl im Hinblick auf die Frage, ob eine Störung der Funktionsfähigkeit eines Wetterradars vorliegt, als auch im Hinblick auf die Frage, ob eine solche Störung der Genehmigung der WEA entgegensteht. Damit hat dem DWD nach dem VGH München (Urteil vom 18. September 2015 – 22 B 14.1263) bereits das zweite OVG einen gerichtlich nur eingeschränkt überprüfbaren Beurteilungsspielraum versagt.

Weiter stellte das OVG Koblenz fest, dass Störungen von Radarmessungen der Wetterradarstation zu erwarten seien. Allerdings bedeute eine Störung der Funktionsfähigkeit der Wetterradaranlage nicht automatisch, dass der Genehmigung der WEA ein öffentlicher Belang entgegenstehe. Vielmehr sei im Rahmen einer „nachvollziehenden Abwägung“ zu ermitteln, ob die Störung der Funktionsfähigkeit des Wetterradars so gravierend ist, dass sie der privilegierten Errichtung der WEA entgegensteht. Dies sei vorliegend nicht der Fall, zumal der DWD die Beeinträchtigungen teilweise auch durch Eigenmaßnahmen ausgleichen könne. Ebenfalls sei nicht erkennbar, dass es durch den Betrieb der WEA zu Beeinträchtigungen der Aufgabe des DWD zur meteorologischen Sicherung der Luftfahrt kommen werde.

 Link zum Urteil

Neuigkeiten unserer Mitglieder

Windenergie nimmt in Baden-Württemberg Fahrt auf

2015 war für die Windenergie im Südwesten ein Rekordjahr. Nach Berechnungen des baden-württembergischen Umweltministeriums wurden im vergangenen Jahr über 50 neue Windenergieanlagen mit fast 150 MW Leistung installiert und damit so viel wie noch nie in einem Kalenderjahr. Die Zahlen bestätigt auch das Anlagenregister der BNetzA, wonach zwischen Januar und Dezember 53 Windturbinen mit einer Leistung von 146,1 MW in Baden-Württemberg in Betrieb genommen wurden. Damit hat das Land den Windenergieausbau im Vergleich zum Vorjahr verachtfacht.

Mecklenburg-Vorpommern – Anhörung zu Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz

Der Ausschuss für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern hörte am 20. Januar 2016 in einer öffentlichen Sitzung in Schwerin 14 Sachverständige und sachverständige Institutionen zum Entwurf des Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetzes. Mit dem Gesetz sollen Investoren und Projektträger verpflichtet werden, Anwohnern und Gemeinden in einem Radius von 5 km Möglichkeiten für eine finanzielle Beteiligung an Windenergieprojekten anzubieten. Dazu gibt der Gesetzentwurf verschiedene Optionen vor, mit denen Bürgern und Gemeinden eine Beteiligung von mindestens 20 Prozent offeriert werden soll. Das Spektrum im Gesetzentwurf vorgesehener Beteiligungsmöglichkeiten umfasst neben Investitionen in die Betreibergesellschaft und vergünstigte Stromtarife auch die Entwicklung von Sparangeboten an Bürger und Ausgleichsabgaben an Gemeinden.

Im Zuge der Anhörung wurden die zuvor schriftlich eingereichten Stellungnahmen vorgetragen und Kritikpunkte mit den Mitgliedern des Ausschusses diskutiert. Am Ende der kontroversen Anhörung zog der Ausschussvorsitzende ein positives Fazit und stellte in Aussicht, dass der Gesetzentwurf am 20. April 2016 in zweiter Lesung vom Landtag verabschiedet werden könne.

Link zur Ergebnisdokumentation
Link zu ausführlichen Informationen

Nordrhein-Westfalen: Video erklärt Erstellung von Artenschutzgutachten

Die EnergieAgentur.NRW begleitet in einem Video zwei Landschaftsökologen bei der Arbeit. Es wird anhand eines Beispiels erklärt, wie Tiere, die eventuell von Bau oder Betrieb einer Windenergieanlage gefährdet sein können, beobachtet und kartographiert werden und welche Zeiträume zu untersuchen sind, um ein Artenschutzgutachten zu erstellen.

 Link zum Video

 

Neues Angebot zur Bürgerenergie

Die EnergieAgentur.NRW hat mit der Plattform „Bürgerenergie & Energiegenossenschaften“ ein neues Angebot für eine verbesserte Information und stärkere Vernetzung von an Bürgerenergie interessierten Akteure ins Leben gerufen. Im Internetprotal werden neben allgemeinen Informationen auch Themen wie Crowdfunding aufgegriffen, Best Practice Beispiele dargestellt und eine Übersicht zu Bürgerenergieanlangen in Nordrhein-Westfalen gegeben. Darüber hinaus bietet die EnergieAgentur.NRW kostenfrei individuelle Beratung für im Land ansässige Akteure und organisiert regionale Vernetzungstreffen.

Link zur Plattform

 

Pionier-Lösung per Funksteuerung zur Abschaltung bei Schattenwurf

Um Anwohner im Nahbereich von Windenergieanlagen vor dem sich bewegenden Schatten der Rotoren zu schützen, greifen rechtliche Vorgaben im Genehmigungsverfahren. Unabhängig von immissionsschutzrechtlichen Regelungen versucht man im Kreis Steinfurt derzeit mit einer kreativen technischen Lösung, mögliche Beeinträchtigungen durch Schattenwurf weiter zu reduzieren.

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Thüringen: Ergänzung des Gutachtens zur Ermittlung von Präferenzräumen für die Windenergienutzung in Thüringen

Anfang 2015 wurde eine im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft erstellte Untersuchung veröffentlicht, welche ein flächendeckendes Windenergiekonzept unter besonderer Berücksichtigung der Windressourcen in Thüringen umfasst. In dem Gutachten wurden Präferenzräume ermittelt, welche sich zur Ausweisung neuer bzw. zur Änderung bestehender Windvorranggebiete eignen.

Die bis Dezember 2015 abgeschlossene Ergänzung zur Hauptuntersuchung hat zusätzlich die meisten Naturparks, Biosphärenreservate, EU-Vogelschutzgebiete sowie naturnahe Wälder erfasst, um weitere Flächenpotenziale für die Windkrafterzeugung auszuloten.

 Weitere Informationen zur Windpräferenzraumstudie

© BWE/Silke Reents

Bundesverband WindEnergie (BWE) unterhält Akzeptanzinitiative

Der Bundesverband WindEnergie (BWE) setzt sein Engagement für die Akzeptanz der Windenergienutzung fort. Im Rahmen seiner bereits im Vorjahr gestarteten Akzeptanzinitiative wird eine Reihe von Informationsangeboten für Politik, Medien und die interessierte Öffentlichkeit erstellt. Neben Aktionen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum - wie dem Mitwirken am „Global Climate March“ im Vorfeld des Pariser Klimagipfels - wird der Verband Studienprojekte im Bereich der Akzeptanzforschung unterstützen. Zur Förderung der politischen Kommunikation hat der BWE Länderflyer mit Zahlen zu Wertschöpfung und Ausbau der Windenergie veröffentlicht. Durch die Entwicklung moderner Energiemonitore in öffentlichen Gemeinderäumen werden aktuelle Leistungsdaten von regionalen Windparks visualisiert und so die Energiewende für den Bürger erlebbar. Über eine kostenfreie Smartphone-App sind Zahlen und Fakten zur Windenergie jederzeit abrufbereit. Weitere Maßnahmen sind in 2016 geplant.

Link zur BWE-Website Rubrik Akzeptanz

In eigener Sache

Am 15. März findet wie angekündigt eine Mitgliederversammlung der FA Wind in Berlin statt. Einladungsunterlagen gehen den Mitgliedern in den nächsten Tagen zu.

Die FA Wind stellt sich vor

© Nils Bornemann, 2016

Ines Schernus gehört seit dem 1. Januar 2016 zum Team der FA Wind. In ihren Händen liegt u. a. die Organisation der Fachkonferenz „Zukunft Windenergie: Paris-Berlin-Steinfurt“ (s.u.). Im Anschluss an ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität in Dresden arbeitete sie als Kundenberaterin bei Rost & Partner, bei der Agentur für PR & Kommunikation und nach ihrem Wechsel 2001 nach Berlin für die Agentur GREEN DOOR. Zu ihren Hauptaufgabenfeldern zählten das Projekt- und Eventmanagement, in Berlin hauptsächlich im Bereich Energie und Technik.

Publikationen der FA Wind

Analyse: Ausbausituation der Windenergie im Jahr 2015

Ende Januar veröffentlichte die Bundesnetzagentur (BNetzA) das Anlagenregister mit Stand Dezember 2015. Auf Basis der darin registrierten Stammdaten hat die FA Wind die Entwicklung des Windenergieausbaus in Deutschland erneut analysiert. Mit der aktuellen Auswertung des Jahres 2015 weist die FA Wind die Genehmigungs- und Inbetriebnahmesituation der Windenergie nunmehr auch auf Landkreisebene für sämtliche Flächenstaaten aus. Die Ergebnisse der Analyse werden anhand von Tabellen, Graphiken und Kartenmaterial dargestellt.

Link zur Analyse

 

Good Practices: "Wer den Wind erntet"

Die FA Wind stellt in ihrer Zeitung „Wer den Wind erntet“ kommunale Windenergieprojekte anhand von zwölf Kurzportraits vor. Die Fallbeispiele aus zehn Bundesländern stehen stellvertretend für die Herausforderungen und Chancen, denen verantwortliche Akteure in ihrem Planungsalltag begegnen. Es werden Maßnahmen und Ansätze aufgezeigt, wie sich Hürden im Planungsverfahren und Widerstände in der Bevölkerung zielorientiert lösen lassen. Die Zeitung wurde Ende Januar 2016 bundesweit an kommunale Planungsverantwortliche versandt. Kostenlose Leseexemplare sind per Mail anzufordern. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Bettina Bönisch (T +49 30 64 494 60-64 oder per E-Mail).

Link zur Zeitung

 

Hintergrundpapier: Entwicklung der Rechtsprechung zur raumordnerischen Steuerung der Windenergienutzung

Die Rechtsprechung hat sich in den vergangenen Jahren regelmäßig mit der planerischen Steuerung der Windenergienutzung in der Raumordnung auseinandergesetzt und dabei die Anforderungen an die Ausschlusswirkung nach § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB zunehmend konkretisiert. Infolge dessen befinden sich derzeit zahlreiche Regionalpläne in der Neuaufstellung oder Fortschreibung. Die FA Wind hat in einem Hintergrundpapier oberverwaltungsgerichtliche Entscheidungen zur Konzentrationsplanung in der Raumordnung der vergangenen fünf Jahre ausgewertet und die Fundstellen den einzelnen Planungsschritten und Themen zugeordnet.

Link zum Hintergrundpapier

 

Analyse: Status des Windenergieausbaus und Repowering in Schleswig-Holstein

Das Land Schleswig-Holstein arbeitet derzeit an der Neuaufstellung seiner Regionalpläne zum Thema Windenergienutzung. In den Plänen sollen geeignete Räume für die Windenergienutzung ausgewiesen werden. Dabei soll auch die Flächensituation des künftigen Altanlagenersatzes (Repowering) betrachtet werden. Im Zuge dessen wurde die FA Wind von der Landesplanungsbehörde um fachliche Einschätzung der Entwicklung des Repowering in Schleswig-Holstein gebeten. Die FA Wind hat die Situation des Repowering im Norden analysiert und die Erkenntnisse in Form eines Hintergrundpapiers der Staatskanzlei in Kiel zur Verfügung gestellt.

Link zur Analyse

Unterwegs

Im Rahmen des Workshops „Regionen stärken, Klima schützen – mit Energie“ der Deutschen Vernetzungsstelle ländliche Räume (DVS) gestaltet die FA Wind das Fachforum zur Windenergie. Inhaltlich fokussiert der Workshop auf Potentiale regionaler Netzwerke zur Initiierung von Energieprojekten und dem Umgang mit Konflikten um erneuerbare Energien im ländlichen Raum. Im Forum Windenergie werden vor dem Hintergrund zweier Inputvorträge zur Servicestelle Windenergie Steinfurt sowie zum interkommunalen Windpark Lahn-Dill-Bergland insbesondere die Themen regionale Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung diskutiert.

Der Workshop mit Exkursion findet am 15. und 16. März 2016 in der Lutherstadt Wittenberg statt. Anmeldeschluss ist Montag, der 29. Februar.

Link zur Vernetzungsstelle Ländliche Räume
Link zum Tagungsprogramm

 

Die FA Wind wird mit einem Messestand auf der „5. Zukunftskonferenz: Wind und Maritim“ am 13. und 14. April 2016 in Rostock vertreten sein.

Link zur Messe-Website
Link zum Messeprogramm 

Veranstaltungen der FA Wind

April: Seminarreihe "Konflikte in der kommunalen Windenergieplanung meistern"

In der ersten Aprilhälfte 2016 wird die FA Wind zweitägige Seminare exklusiv für kommunale Akteure zum Thema Konfliktmanagement anbieten. Unter Leitung der Trainer Dominique Pannke und Karol Sabo können mit Windenergieplanungen befasste Kommunalvertreter ihre Konfliktkompetenzen erweitern. Die Seminare sind ein lebendiger Mix aus Wissensvermittlung, interaktiven Übungen und Kleingruppenarbeit. Da die Gruppengröße auf max. 16 Personen beschränkt sein wird, sichern Sie sich bei Interesse bitte rechtzeitig einen Seminarplatz in Ihrer Nähe.

4. und 5. April in Schwerin, Campus am Ziegelsee
11. und 12. April in Mannheim, Jugendherberge Mannheim International
13. und 14. April in Osnabrück, unter Kollegen | Coworking

Fragen zur Seminarreihe beantwortet Ihnen gerne Bettina Bönisch (T +49 30 64 494 60-64 oder per Mail).

Infos zur Veranstaltung

 

Save the date!

27. und 28. Juni, Berlin: Fachkonferenz „Zukunft Windenergie: Paris – Berlin – Steinfurt“

Im Juni 2016 veranstaltet die FA Wind in Berlin eine Fachkonferenz. Diese spannt mit dem Motto „Zukunft Windenergie: Paris – Berlin – Steinfurt“ den Bogen vom globalen Blick auf den Klimaschutz über die sich daraus ergebenden politischen Herausforderungen auf Bundesebene bis hin zu konkreten Fragestellungen für den Ausbau der Windenergie in den Kommunen. Das Programm dreht sich um die Themen EEG, Flächenverfügbarkeit, Planung und Genehmigung und Natur- und Artenschutz. Rund 200 Spitzenvertreter aus Bund, Ländern und Kommunen, Verbänden sowie der Windenergiebranche sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, zu diskutieren und miteinander in den Austausch zu treten.

Wenn Sie in den Einladungsverteiler aufgenommen werden möchten, hinterlassen Sie bitte unter folgendem Link Ihre Daten:

Aufnahme in den Einladungsverteiler

 

April und Mai: Praktikerseminar "Anforderungen an die planerische Steuerung der Windenergienutzung in der Regional- und Flächennutzungsplanung"

Im April und Mai 2016 richtet die FA Wind drei Intensivseminare für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regional- und Flächennutzungsplanung aus, welche sich mit den Anforderungen an die planerische Steuerung der Windenergienutzung befassen werden.

In den Veranstaltungen sollen die Anforderungen an die Konzentrationsflächenplanung der Windenergie, die in den vergangenen Jahren durch oberverwaltungsgerichtliche Rechtsprechung herausgebildet wurden, praxisnah unter Leitung eines erfahrenen Fachreferenten diskutiert werden. Ziel der jeweils eintägigen Seminare ist es, bestehende Unsicherheiten für laufende und künftige Regional- und Bauleitplanverfahren auszuräumen. Geplant sind drei Veranstaltungen an verschiedenen Orten. Die Teilnehmerzahl wird auf jeweils 20 Personen begrenzt sein. Eine detaillierte Veranstaltungsankündigung finden Sie in Kürze auf unserer Webseite.

Fragen zu der Seminarreihe beantwortet Ihnen gerne Jenny Kirschey (T +49 30 64 494 60-63 oder per Mail).

Weitere Veranstaltungen zum Thema Windenergie an Land finden Sie unter Termine.

Für mehr Neuigkeiten rund um das Thema Windenergie an Land besuchen Sie unsere Internetseite.

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Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an die Redaktion unter post@fa-wind.de.

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