Fachagentur Windenergie
Newsletter der Fachagentur Windenergie an Land e.V.
03/2016 - Ausgabe Juni

Sehr geehrte Abonnentin,
sehr geehrter Abonnent,

wir freuen uns sehr, Sie mit unserem Newsletter über aktuelle Entwicklungen im Bereich Windenergie an Land informieren zu können.

In dieser Ausgabe lesen Sie folgende Beiträge:

Vorwort

EEG-Reform beschlossen

Neue Studie zum Helgoländer Papier

Monitoring von WEA im Wald

Vernetzung von F+E-Vorhaben

Neuigkeiten unserer Mitglieder

In eigener Sache

Publikationen der FA Wind

Unterwegs

Veranstaltungen der FA Wind

Rückblick auf vergangene Veranstaltungen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

© Holger Bedurke, 2014

am 7. Juni hat Bundespräsident Gauck in seiner Rede zur Woche der Umwelt im Garten des Schlosses Bellevue mit Bezug zum Klimaschutz ausgeführt, dass „erhebliche Anstrengungen nötig (sind), um internationale Versprechungen einzulösen“. Der Bundespräsident bezog sich direkt auf die Ergebnisse der COP21 in Paris und die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Beide werden von Deutschland mitgetragen. Die 17 Entwicklungsziele der Agenda verknüpfen das Prinzip der Nachhaltigkeit mit der ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung – zum ersten Mal werden damit Armutsbekämpfung und Nachhaltigkeit in einer Agenda zusammengeführt.

Die Steigerung der erneuerbaren Energien in Deutschland auf über 30 Prozent wertete Gauck als Erfolg. Er sprach auch zu steigenden Kosten und fragte „ (…) dennoch, sind Alternativen billiger?“. Die Mitglieder des Bundestags haben in Kürze die Möglichkeit über Alternativen zu diskutieren und müssen letztlich über das neue EEG entscheiden. Bei der Einordnung der Entscheidung wird ein Bewertungskriterium sein, ob das EEG 2016 den Anforderungen zur zugesagten Zielerreichung des Klimaschutzabkommens genügt.

2014 und 2015 waren laut Internationaler Energieagentur (IEA) zudem Jahre, in denen die Wirtschaft global wuchs und die Treibhausgase trotzdem sanken. Diese gegenläufige Entwicklung sollte jene Politikerinnen und Politiker bestärken, die in dem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Kampf gegen den Klimawandel keinen Widerspruch zur Schaffung von Wohlstand sehen. Die Windenergie an Land spielt bei dem Ausbau regenerativer Energien nach wie vor eine bedeutende Rolle. Dass die Akzeptanz der Windenergie an Land in der Bevölkerung nach wie vor sehr hoch ist, bestätigt die zweite Umfrage der FA Wind zu dem Thema. Sie finden die Ergebnisse in dieser Ausgabe des Newsletters.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Ihr

Axel Tscherniak
Geschäftsführer

EEG-Reform beschlossen

© Coloures-pic - Fotolia.com

Die Bundesregierung hat am 8. Juni 2016 die Reform des EEG 2016 beschlossen, mit dem die Ausschreibung der künftigen Vergütungshöhen für Neuanlagen festgelegt wird.

Als erste Orientierung zu den einzelnen Regelungen im Detail bietet die Stiftung Umweltenergierecht eine Gegenüberstellung der vorgeschlagenen neuen Regelungen mit dem bestehenden EEG 2014 an, welche die Arbeit mit dem aktuellen Gesetzentwurf erleichtern soll.

Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums vom 08.06.2016
Synopse zum EEG 2016 der Stiftung Umweltenergierecht

Neue Studie zum Helgoländer Papier

Eine Studie von Prof. Dr. Edmund Brandt im Auftrag des Fördervereins der Koordinierungsstelle Windenergierecht e. V. (k:wer) erhebt ernsthafte Zweifel an der Wissenschaftlichkeit der von der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten herausgegebenen Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brutplätzen ausgewählter Vogelarten („Helgoländer Papier“, Stand April 2015).

Lesen Sie weiter…

Monitoring von Windenergieanlagen im Wald

© FA Wind 2015 / Janto Trappe

Hinsichtlich der Auswirkungen von Windenergieanlagen (WEA) auf waldbewohnende Arten sowie generell auf den Naturhaushalt bestehen gegenwärtig noch erhebliche Kenntnislücken. Zur Erweiterung des Wissens zu bau- und betriebsbedingten Auswirkungen von WEA sowie Möglichkeiten ihrer planerischen Bewältigung hat die Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung (ARSU) in Kooperation mit dem Freiburger Institut für Angewandte Tierökologie (FrInaT), der Technischen Universität Berlin - Fachgebiet Umweltprüfung und Umweltplanung - sowie der Firma JUWI im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums ein dreijähriges Forschungsvorhaben durchgeführt. Der Schwerpunkt der Wirkungsuntersuchungen lag dabei auf den Tierartengruppen der Vögel und Fledermäuse. Bei weiteren Untersuchungen wurden auch andere Arten und Schutzgüter (insbesondere Pflanzen und Biotoptypen, Wildkatze, Boden, Klima, Mensch) betrachtet. Die Auswirkungen auf das Landschaftsbild wurden nicht untersucht.

Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes wurde nun veröffentlicht.

Lesen Sie weiter…

Vernetzung von F+E-Vorhaben zur Energiewende

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat ein neues Projekt zur Vernetzung der Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur naturschutzfachlichen Begleitung der Energiewende ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, die Effizienz der Forschungsvorhaben durch einen Austausch zwischen den verschiedenen Forschungsvorhaben zu erhöhen. Synergieeffekte sollen genutzt werden, um die Verwertbarkeit der Ergebnisse, die Wahrnehmung und Reichweite der Projekte zu erhöhen.

Link zur Projektwebsite

Neuigkeiten unserer Mitglieder

© BMUB / Ute Grabowsky

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit feiert 30-jähriges Jubiläum

Am 6. Juni 1986 wurde das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gegründet. In diesen Tagen feiert das BMUB sein 30-jähriges Bestehen und lädt anlässlich des runden Geburtstags zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Wir gratulieren unserem Mitglied herzlich zum Jubiläum und wünschen alles Gute für die nächsten 30 Jahre!

Weitere Informationen zum 30-jährigen Jubiläum

Landtagswahlen in drei Bundesländern

Im März 2016 fanden in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt. Mittlerweile haben sich die neuen Regierungskoalitionen gebildet und ihre gemeinsamen Vereinbarungen für die neue Legislaturperiode verabschiedet.

In Baden-Württemberg bleibt der Energiebereich wie bisher in der Zuständigkeit des „Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.“ In Sachsen-Anhalt ist dieser vom ehemaligen „Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft“ (neu: „Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung“) ins Umweltministerium gezogen, welches ab sofort „Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie“ heißt. Auch in Rheinland-Pfalz gab es Umstrukturierungen: der Energiebereich hat vom bisherigen „Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung“ (neu: „Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau“) ins Umweltministerium gewechselt, welches in diesem Zuge umbenannt wurde in „Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten.“

Die windenergierelevanten Auszüge aus den neuen Koalitionsverträgen sind unter Punkt 1 „Energiepolitische Programmatik“ in den jeweiligen Länderinformationen zur Windenergie auf der FA Wind Website dargestellt.

Links zu den Länderinfos

Baden-Württemberg
Rheinland-Pfalz
Sachsen-Anhalt

© Holger Uwe Schmitt

Hessen: Faktenpapier Windenergie in Hessen: Natur- und Umweltschutz

Im Oktober letzten Jahres hat sich das Bürgerforum Energieland Hessen an zwei Terminen mit dem Themenfeld „Natur- und Umweltschutz und Windenergie“ auseinandergesetzt. Der erste Teil (Flora) der sogenannten „Faktenchecks“ beschäftigte sich mit dem Flächenverbrauch und den Auswirkungen der Windenergie auf das Ökosystem Wald. Im zweiten Teil (Fauna) wurden Fragestellungen zu Vögeln, Fledermäusen und anderen Wildtieren geklärt. Die Ergebnisse der beiden Veranstaltungen wurden nun in dem Faktenpapier „Windenergie in Hessen: Natur- und Umweltschutz“ zusammengestellt.

Lesen Sie weiter…

Der nächste Faktencheck findet am 4. Juli 2016 in Bad Arolsen zum Thema Tourismus statt.

Weitere Informationen

Mecklenburg-Vorpommern: Landesraumentwicklungsprogramm von Kabinett beschlossen

Am 24. Mai 2016 hat das Kabinett das neue Landesraumentwicklungsprogramm (LEP) beschlossen. In zwei Beteiligungsstufen wurden in einem Zeitraum von über zwei Jahren die Anregungen und Einwände von Verbänden, Vereinen, Kommunen und Bürgern eingeholt, abgewogen und in die angefertigten Entwürfe und Versionen eingearbeitet.

Sobald das neue LEP online verfügbar ist, wird dieses über die Länderinformationen auf der FA Wind Website bereitgestellt.

Pressemitteilung vom 24.05.2016
Länderinformationen zur Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern

Thüringen:  Windenergieerlass beschlossen

Das Thüringer Kabinett hat am 21. Juni abschließend über den Windenergieerlass des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft beraten. Dieser schafft neue Rahmenbedingungen für den künftigen Ausbau der Windenergie in Thüringen und erweitert die Arbeitsgrundlage für die Regionalen Planungsgemeinschaften zur Ausweisung von Vorranggebieten für die Windenergienutzung.

Lesen Sie weiter…

 

Fotowettbewerb zu erneuerbaren Energien

Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz ruft mit einem Fotowettbewerb dazu auf, den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energiewende in ein besonderes Licht zu rücken. Es werden stimmungsvolle Bilder gesucht, die Landschaften, Städte, Dörfer oder Häuser in Bezug zu den Erneuerbaren zeigen oder interessante und weniger bekannte Details regenerativer Energiequellen und der Energiewende beleuchten.

Einsendeschluss für die Fotos ist der 15. August 2016. Den Fotografen winken Preisgelder sowie Energie- und Stromsparkarten für zu Hause.

Weitere Informationen zum Fotowettbewerb

Bundesverband WindEnergie: „Jahrbuch Windenergie“ erschienen

Die 26. Ausgabe des Standardwerks ermöglicht aktuelle Einblicke in verschiedene Bereiche der Windindustrie und informiert beispielsweise über die Entwicklung von Marktanteilen oder den Zubau verschiedener Anlagentypen.

Mehr Informationen zu Inhalt und Bestellung des Jahrbuchs

In eigener Sache

Neue Service-Rubrik: Windenergie-Zubaukarte

Mit einem neuen Service veranschaulicht die
FA Wind sämtliche neu in Betrieb gegangene Windenergieanlagen des Jahres 2015 auf ihrer Homepage. Eine interaktive Karte visualisiert die Standorte von 1.385 Neuanlagen, wobei für jedes Windrad detaillierte Angaben zu installierter Stromerzeugungsleistung, Anlagentyp, Nabenhöhe und Rotordurchmesser hinterlegt sind. Die Informationen basieren auf Betreibermeldungen im Anlagenregister der Bundesnetzagentur. Die Karte findet sich in der Rubrik Services der FA Wind Website.

Link zur Zubaukarte

Publikationen der FA Wind

Akzeptanz-Umfrage: Akteursvielfalt und Teilhabe sind Schlüsselelemente eines breit akzeptierten Windenergieausbaus

Finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten sind besonders gut geeignet, um die Akzeptanz neuer Windenergieanlagen zu stärken. Das zeigt eine zweite repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der FA Wind von Ende Mai bis Anfang Juni 2016 durchgeführt hat. Die Bedeutung der Akteursvielfalt nahm seit der Herbst-Umfrage 2015 sogar noch weiter zu. Des Weiteren thematisiert die Umfrage unter anderem Einschätzungen zu regionaler Wertschöpfung und Auswirkungen von Windenergieanlagen: auf das Landschaftsbild, die Natur, das Alltagsleben der Anwohner und das Image der Standortgemeinde. Auch der Einfluss auf die Wahl von Ausflugs- und Urlaubszielen wurde eruiert. Die grundsätzlich breite Akzeptanz der Nutzung der Windenergie im Kontext der Energiewende wurde durch die Befragung erneut bestätigt.

Link zu den Umfrageergebnissen
Link zur Pressemitteilung vom 22.06.2016

 

Analyse: Entwicklung der Windenergie im Wald - Ausbau, planerische Vorgaben und Empfehlungen für Windenergiestandorte auf Waldflächen in den Bundesländern

Die Analyse gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Ausbaustand der Windenergie auf Waldflächen in Deutschland. In sieben Bundesländern werden derzeit Windräder auf Waldflächen errichtet, wobei mit Beginn des Jahrzehnts der Ausbau stark zugenommen hat. Drei Viertel aller heute an Standorten im Wald stehenden Windräder wurden seit 2010 aufgestellt. Ende 2015 waren fast 1.200 Windenergieanlagen mit 2,9 GW auf Waldflächen in Betrieb.

Ergänzend werden politische Ziele und Vorgaben der jeweiligen Landesraumordnung sowie Empfehlungen der Länder für Planungen an Waldstandorten aufgeführt. Vorgaben der Länder, in denen die Windenergienutzung auf Waldflächen derzeit nicht zulässig ist, werden ebenfalls kurz dargestellt.

 Link zur Analyse

 

Analyse: Ausbausituation der Windenergie im Frühjahr 2016

Im ersten Quartal 2016 wurden in Deutschland 315 neue Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 875 MW in Betrieb genommen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 bedeutet dies eine Steigerung um 40 Prozent. Bei der Genehmigungssituation zeigt sich ein anderes Bild: Hier ist die Zahl der bislang registrierten Anlagenzulassungen in den ersten drei Monaten gegenüber den Vergleichszeiträumen 2015 und 2014 deutlich zurückgegangen. Erstmals erfasst ist im Anlagenregister der Bundesnetzagentur die Genehmigung einer Windenergieanlage mit 165 Metern Nabenhöhe. Nach Fertigstellung der in Bau befindlichen Anlage steht das weltweit höchste Windrad mit 230 m Gesamthöhe im rheinland-pfälzischen Rhein-Hunsrück-Kreis.

Link zur Analyse

 

Hintergrundpapier: Die Bereitstellung kommunaler Flächen für die Windenergienutzung

Kommunen haben die Möglichkeit, durch die Bereitstellung eigener Flächen den Ausbau der Windenergie aus ökologischen Gründen zu fördern. Gleichzeitig können sie dadurch wirtschaftlich von der steigenden Bedeutung regenerativer Energien profitieren.

Für die erfolgreiche Abwicklung solcher Projekte ist es entscheidend, dass die Kommunen sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch ihre Handlungsoptionen kennen. Um den Kommunen eine Hilfestellung zu geben, hat die FA Wind ein Hintergrundpapier zu den wichtigsten Fragestellungen herausgegeben. Das Papier erklärt sowohl die Anwendbarkeit des Vergaberechts bei der Bereitstellung von Flächen als auch die vergaberechtsfreie Grundstücksveräußerung oder Grundstücksüberlassung. Checklisten helfen bei der Klärung der Frage, ob ein Projekt den für die Anwendbarkeit des Vergaberechts maßgeblichen Schwellenwert erreicht. Auch die Anforderungen an mögliche Bieter oder an den Inhalt einer Leistungsbeschreibung können so schnell erfasst werden. Schließlich erörtert das Papier mögliche rechtliche Konstruktionen der Grundstücksüberlassung.

Link zum Hintergrundpapier

 

Analyse: Standortqualitäten von Windenergieanlagen

Die FA Wind hat die im Anlagenregister erfassten Windenergieanlagen hinsichtlich deren Standortqualitäten und bundesländerspezifischen Verteilung ausgewertet. Dabei zeigt sich, dass in Süddeutschland über 90 Prozent der erfassten Kapazitäten Standortgüten unterhalb von 80 Prozent aufweisen, während in Schleswig-Holstein mehr als die Hälfte der Anlagen Standortqualitäten oberhalb von 90 Prozent des Referenzertrages haben. Analysierte Schwachwindanlagen wurden fast ausnahmslos mit Standortqualitäten unterhalb von 90 Prozent projektiert. Demgegenüber werden Anlagen mit Flächenleistungen größer 400 W/qm an Standorten sämtlicher Qualitäten verwirklicht.

Link zur Analyse

Unterwegs

Bei dem Fachworkshop „Bundesländer als Motor der bürgernahen Energiewende?" des Institute for Sustainability Studies (IASS) Potsdam waren Bettina Bönisch und Frank Sondershaus die FA Wind am 20. und 21. Juni mit Diskussionsimpulsen vertreten.

Axel Tscherniak hat beim 8. Windbranchentag Baden-Württemberg am 23. Juni 2016 zum Thema „Technik, Mensch und Tier – Herausforderungen für die Windenergie an Land“ im Themenblock „Aktuelle Fragen der Windkraftgenehmigung“ referiert.

Veranstaltungen der FA Wind

Fachkonferenz „Zukunft Windenergie: Paris – Berlin – Steinfurt“ in Berlin

 „Zukunft Windenergie: Paris – Berlin – Steinfurt“ - unter diesem Motto veranstaltet die FA Wind am 27. und 28. Juni 2016 ihre erste Fachkonferenz. Diese spannt mit dem Titel den Bogen vom globalen Klimaschutz über die politischen Herausforderungen in Bund und Ländern bis hin zu konkreten Fragestellungen der Windenergie vor Ort.

Wir freuen uns über das große Interesse an der Veranstaltung, alle Plätze sind vergeben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Rückblick auf vergangene Veranstaltungen

Konflikte in der kommunalen Windenergieplanung meistern

Im April 2016 fand in Mannheim und Osnabrück eine Fortbildungsveranstaltung für kommunale Vertreter unter Leitung von professionellen Mediatoren statt. Das Ergebnispapier stellt die zentralen Erkenntnisse der Seminare anhand von vier Thesen dar.

Ergebnispapier und weitere Informationen zu den Seminaren

 

Anforderungen an die planerische Steuerung der Windenergienutzung in der Regional- und Flächennutzungsplanung

Im April und Mai 2016 fanden insgesamt drei Praktikerseminare zum Thema "Anforderungen an die planerische Steuerung der Windenergienutzung in der Regional- und Flächennutzungsplanung" statt.

In den Veranstaltungen sollten die Anforderungen an die Konzentrationsflächenplanung der Windenergie, die in den vergangenen Jahren durch oberverwaltungsgerichtliche Rechtsprechung herausgebildet wurden, gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regional- und Flächennutzungsplanung praxisnah diskutiert werden. Ziel der jeweils eintägigen Seminare war es, bestehende Unsicherheiten für laufende und künftige Regional- und Bauleitplanverfahren auszuräumen.

Im Anschluss an die Veranstaltungen wird eine Dokumentation erstellt, die demnächst im Veranstaltungsarchiv als Download auf der FA Wind-Website zur Verfügung stehen wird.

Weitere Informationen

Weitere Veranstaltungen zum Thema Windenergie an Land finden Sie unter Termine.

Für mehr Neuigkeiten rund um das Thema Windenergie an Land besuchen Sie unsere Internetseite.

* Zu guter Letzt: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde bislang überwiegend die männliche Schreibweise verwendet. Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass die ausschließliche Verwendung einer Form explizit geschlechterunabhängig verstanden werden soll.

Wie handhaben Sie die geschlechtergerechte Sprache in Publikationen? Senden Sie gerne Ihr Feedback an Franziska Tucci.

E-Mail an Franziska Tucci

Unser kostenloser Newsletter erscheint regelmäßig mit wichtigen Informationen zur Windenergie an Land. Er enthält aktuelle Berichte und Hinweise rund um wissenschaftliche, politische, rechtliche und technische Neuigkeiten. Alle Beiträge wurden sorgfältig recherchiert, damit verbundene Hinweise und Empfehlungen sind nach bestem Wissen ausgesucht, zusammengestellt und ausgeführt. Dennoch wird keine Gewähr für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit übernommen.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an die Redaktion unter post@fa-wind.de.

Impressum

Bitte nutzen Sie diesen Link, wenn Sie Ihr Newsletter-Abonnement ändern oder sich abmelden wollen:
ändern/abmelden