Das Helgoländer Papier 2015 – Rechtliche Einordnung und Implikationen für die Praxis

Vorstellung und Diskussion des Rechtsgutachtens zu den „Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brutplätzen ausgewählter Vogelarten – Gutachterliche Stellungnahme zur rechtlichen Bedeutung des Helgoländer Papiers der Länderarbeitsgemeinschaft der Staatlichen Vogelschutzwarten (LAG VSW 2015)“

Hintergrund der Veranstaltung

Die Länderarbeitsgemeinschaft der Staatlichen Vogelschutzwarten (LAG VSW) hat im Mai 2015 eine aktualisierte Fassung des sogenannten Helgoländer Papiers (HP) veröffentlicht, welches Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brutplätzen ausgewählter Vogelarten enthält. Das HP findet bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen Berücksichtigung. Einige Bundesländer haben Abstandsempfehlungen auf Grundlage des oder abweichend vom Helgoländer Papier in Planungshilfen veröffentlicht. Auch im Rahmen gerichtlicher Entscheidungsfindung hat das HP eine Rolle gespielt. Aus Anlass der Neufassung hat die Fachagentur Windenergie an Land die rechtliche Qualität und Relevanz des Helgoländer Papiers und die Implikationen für die Praxis begutachten lassen.

Das Rechtsgutachten von Prof. Dr. Sabine Schlacke und Ass. iur. Daniel Schnittker (Institut für Umwelt- und Planungsrecht, Universität Münster) wurden am 12. November 2015 im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung vorgestellt. Im Anschluss diskutierten Experten aus verschiedenen Bereichen über die rechtliche Einordnung und die praktischen Implikationen des Helgoländer Papiers.

Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie in der Linkliste.

Ansprechpartnerin

Jenny Kirschey

T +49 30 64 494 60-68
kirschey[at]fa-wind.de