Forschungsprojekt Schwerpunkträume

© Frank Liebig / CC BY-SA 3.0 DE commons.wikimedia.org
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Sowohl der Klimaschutz als auch der Schutz der Biodiversität sind aktuell anstehende Aufgaben. Zu einer Vereinbarkeit beider Aspekte im Rahmen des Windenergieausbaus soll das Projekt „Schwerpunkträume zum Artenschutz in der Windenergieplanung – Methodische Ansätze zur planerischen Ausweisung von Flächen zur Windenergienutzung“ einen Beitrag leisten.

Im Rahmen des Forschungsprojektes soll untersucht werden, inwiefern eine flächenhafte Behandlung des Artenschutzes im Rahmen der Konzentrationszonenplanung für die Windenergienutzung möglich ist. Zudem wird geprüft, ob der Ansatz der Schwerpunkträume geeignet ist, um Klimaschutz und Artenschutz zu vereinen.

Die geplanten Konzepte sollen die Umsetzung von Zielen des Artenschutzes im regionalen Kontext fördern und gleichzeitig die Erstellung von Regionalplänen zur naturschutzverträglichen Nutzung der Windenergie erleichtern und damit beschleunigen, denn die Flächenbereitstellung ist eine der größten Herausforderungen für den weiteren Ausbau der Windenergie.

Projektziele

Zentrale Ziele

  • methodische Vorgehensweisen der Ausweisung von Schwerpunkträumen zum Schutz windenergiesensibler Arten auf der Ebene der Flächenausweisung aufzeigen und diskutieren,
  • wo möglich, einen Beitrag zur Verbesserung der Rechtssicherheit für deren Anwendung leisten sowie
  • die Implikationen dieses Ansatzes für das Erreichen der  Klima- und Artenschutzziele beleuchten.

Weitere Arbeitsziele

  • Vergleichende Darstellung der unterschiedlichen Ansätze zur Ausweisung von Schwerpunkträumen
  • Diskursanalyse der Positionen und Vorschläge der Hintergründe und Entstehungskontexte für die unterschiedlichen Ansätze
  • Vorschlag für Mindestanforderungen der Datengrundlage und -qualität
  • Diskussion des Umgangs mit Unsicherheiten (z. B. begrenzte Datenbestände)
  • Erkenntnisse aus Habitatstrukturen
  • Entwicklung von Flugaktivitätsszenarien zur Definition von Schwerpunkträumen
  • Diskussion der Vor- und Nachteile sowie Grenzen bundeseinheitlicher Kriterien
  • Klärung rechtswissenschaftlicher Fragestellungen

Förderung

Das Projekt ist gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).